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BluCynk in der Mittagspause

30 Jahre Licht-Expertise: Wie BluCynk® aus Forschung und Präzision entstand

In den letzten 30 Jahren hat sich unsere Lebenswelt radikal verändert: Bildschirme begleiten uns rund um die Uhr, künstliche Beleuchtung prägt unseren Alltag, und neue Erkenntnisse der Lichtbiologie haben unser Verständnis von ‚gutem Licht‘ revolutioniert.

Doch eine Konstante blieb: Unser Anspruch, Licht nicht nur zu filtern, sondern gezielt zu formen – von den ersten Farbgläsern bis zur heutigen Spitzeninnovation BluCynk®.

Kommen Sie mit auf eine Reise, die zeigt, wie aus langjähriger Erfahrung und moderner Forschung ein Filter entstand, der natürliches Licht in unserer künstlichen Welt optimiert – ohne Kompromisse, ohne Verfälschungen.

Die Vitalbrille war das erste Produkt von Innovative Eyewear. Dieses Poster aus dem Jahr 1993 stellt die ersten 6 Farben vor.

Der Ursprung

Präzision von Anfang an

Die Geschichte von Innovative Eyewear begann mit Farbbrillen, die ein tiefes Verständnis für hochgesättigte, reine Farben und ihre Wirkung erforderten. Damals ging es nicht um Blaulichtschutz, sondern um präzise Lichtmodulation – eine Expertise, die heute die Basis für BluCynk bildet. Denn wer Farben gezielt betonen kann, versteht auch, wie man Wellenlängen selektiv steuert – eine Fähigkeit, die mit dem Siegeszug der LED entscheidend werden sollte.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Flachbildschirmen und neuen ‚Energiesparlampen‘ wurde Anfang des Jahrtausends Blaulicht immer präsenter. Schon damals warnten Lichtexperten vor möglichen negativen Auswirkungen – und suchten nach Lösungen. So entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Lichtbiologen Dr. med. Alexander Wunsch die erste Generation umfassend filternder Blaulichtschutzbrillen. Auch damals schon nutzen wir unser technisches Know-How um gezielt die kritischen Wellenlängen zu filtern, und gleichzeitig eine möglichst hohe Lichtdurchlässigkeit zu erhalten. 

Nützlich oder schädlich?

Die Debatte ums Blaulicht

Die Argumente rund ums Blaulicht war von Anfang an widersprüchlich: Während Hersteller lange betonten, das Blaulicht von Bildschirmen sei zu schwach für nachweisbare Schäden, warnten gleichzeitig Experten vor kumulativen Effekten durch dauerhafte Exposition.
Ironischerweise wurde Blaulichtschutz selbst bald als problematisch dargestellt – zu gelb, zu unnatürlich, zu stark filternd. Denn es entstand eine neue Deutung: Plötzlich galt Blaulicht als ‚wertvolles biologisch aktives Licht‘, das man unbedingt erhalten müsse – vor allem im Kontext von Human Centric Lighting (HCL), das jedoch oft eher Produktivitätsziele als menschliche Bedürfnisse bediente.

Doch die Forschung zeigte immer deutlicher: Es kommt auf die Wellenlänge an. Grundsätzlich ist alles Blaulicht energiereich und hormonwirksam, jedoch mit ungleich verteilten Schwerpunkten. Der kurzwellige Bereich von 400–450 nm (der Peak klassischer LEDs und Bildschirme) wirkt vor allem radikalbildend, führt also zu oxidativem Stress, der Netzhaut und Linse belasten kann.  Der Bereich rund um 480 nm ist währenddessen der Hauptakteur für den melanopischen Effekt – also die Steuerung unserer inneren Uhr. 

Das Problem: Unsere moderne Lichtumgebung hat zu viel vom einen (aggressives kurzwelliges Blau) und zu wenig vom anderen (biologisch wirksames 480-nm-Licht). Wir leben also in einer künstlichen Lichtwelt, die uns in einem Ungleichgewicht hält, das weder Natur noch Biologie entspricht.

LED Spektru,. Es ist deutlisch sichtbar, dass der Blaupeak bei 450nm ist, während im biologisch wichtigen Bereich um die 480nm kaum Licht vorhanden ist.
Die Grafik zeigt deutlich, wie problematisch LED-Licht vor dem Hintergrund der aktuellen Forschung ist. Viel zuviel vom "schlechten" Blau, viel zuwenig von "guten".

Sie (die ideale Sonnenbrille) sollten spektral so ausgelegt sein, dass sie Ihre Augen vor der Strahlung des hellen Sonnenlichts im Bereich von 425–450 nm schützen, es Ihren Augen aber gleichzeitig ermöglichen, mit blauem Licht im Bereich von 460–495 nm durchflutet zu werden, um die Anpassung an den Tagesrhythmus zu fördern.

Eine Frau blickt durch eine BluCynk-Brille in den Himmel. Sie sieht zufrieden und energetisiert aus.
Rausgehen ist super - mit BluCynk rausgehen ist noch besser!

Balance für moderne Lichtwelten

Aus Wissen wird ein Filter

Die Lösung lag auf der Hand: Ein Filter, der unsere unnatürliche Lichtumgebung wieder ins Gleichgewicht bringt – nicht durch künstliche Zusätze, sondern durch präzise Modulation des vorhandenen Spektrums. Die Forschung ist eindeutig: Wir brauchen weniger unter 450 nm (um die radikalbildenden Anteile zu reduzieren), mehr im 480-nm-Bereich (für die biologisch wirksame Anteile) – und unbedingt Nahinfrarot, das seit dem Glühlampenverbot aus Innenräumen verschwunden ist. So müsste der ideale Filter aussehen:

  • 400–450 nm gedämpft, um die belastenden Spitzen zu glätten,
  • 480 nm betont, um das ‚gute‘ Blau zu erhalten,
  • für Nahinfrarot vollständig durchlässig, weil es in natürlichem Licht enthalten ist und in Innenräumen fehlt.

In natürlichem Tageslicht angewendet, könnte ein solcher Filter konzentriert genau das liefern, was im modernen Alltag zu kurz kommt.

BluCynk® wurde genau dafür entwickelt: Nicht um Licht zu verändern, sondern um das zu betonen, was wir brauchen – als Supplement für eine Welt, die zu viel vom Falschen und zu wenig vom Richtigen bietet.

BluCynk® als Antwort auf modernen Lichtmangel

Natürliches Tageslicht ist und bleibt die beste Lichtquelle für unseren Körper. Doch in einer Welt, die von künstlichem Blau überflutet und von Nahinfrarot-Mangel geprägt ist, braucht es intelligente Lösungen.

BluCynk ist das Produkt von 30 Jahren Expertise und aktuellen Forschungsergebnissen – ein Filter, der nicht gegen die Natur arbeitet, sondern mit ihr. Indem er 400–450 nm dämpft, 480 nm betont und Nahinfrarot erhält, schafft er ein Lichtspektrum, das uns so viel wie möglich von dem zurückgibt, was oft fehlt.

Für alle, die ihre begrenzten Momente mit natürlichem Licht optimal nutzen wollen – ob drinnen oder draußen. Denn manchmal ist das Zweitbeste nicht schlecht, sondern die beste Lösung, die wir haben.

Bildnachweis:

Titelbild und Artikelbilder:  eigenes Bildmaterial von Innovative Eyewear

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