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Artikel-Schlagworte: „Licht“

Durch Hochleistungs-LEDs Augenschäden möglich

In den vergangenen Jahren hat die Leuchtstärke von LED-Leuchten immer mehr zugenommen, wobei sogar sehr leistungsstarke LED-Leuchten durch ihr intensives Licht die Augen schädigen können. Prof. Dr. Hans-Dieter Reidenbach (Leiter des Forschungsschwerpunkts Hochfrequenz- und Lasertechnik an der Fachhochschule Köln) sagt: „Intensives LED-Licht kann bei sehr langem Hineinse­hen eine Entzündung der Netzhaut verursachen, eine Art Sonnenbrand, der unter Umständen zu Folgeschäden führen kann“.

Lesen Sie hier weiter … 
Sie können dort auch den kompletten Heftartikel herunterladen!

Quelle:
Stiftung Warentest // test.de
Gesundheit -  Augenschäden möglich durch Hochleistungs-LEDs – test 01/2006

http://217.110.104.156/themen/freizeit-reise/test/-Taschen-und-Stirnleuchten/1327437/1327437/1327445/

Sagen auch Sie “Ja zur Glühlampe”

Die Glühlampe – seit über 100 Jahren ein ideales Leuchtmittel und das, aus einer Vielzahl von Gründen. Doch nun wird sie verboten, vom Markt genommen, einfach eliminiert. Vorreiter für dieses Verbot war Australien, es folgten die USA und die Europäische Union.

Doch beleuchten wir mal kurz den glorreichen Vorreiter Australien: Gilt neben den USA als Dreckschleuder der Welt und ist die einzige Industrienation, die neben den USA das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgase ablehnt. Pro Kopf gemessen, werden in Australien so viele Treibhausgase in die Luft geblasen, wie in keinem anderen Land der Welt! Vergleicht man die Versprechungen der Industrie und Politiker mit den Fakten, wird jedem Laien sofort klar, dass hier nur auf einen Nebenschauplatz abgelenkt werden soll, genannte Zahlen übertrieben sind und Aussagen teilweise völliger Unsinn.

Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom.” Falsch, da eine Lampe genau so viel Strom verbraucht, wie sie eben verbraucht. Eine 15 Watt-Glühlampe verbraucht (leistet) genau so viel, wie eine 15 Watt-Energiesparlampe.

Klassische Glühbirnen geben zudem einen Großteil der verbrauchten Energie als Wärme ab.” Das ist kein zusätzliches Argument, wie das “zudem” uns unterschwellig suggerieren soll. Vielmehr ist es so, dass bei gleicher Leistung die Glühlampe einen größeren Wärmeanteil liefert, inklusive der sichtbaren Rottöne und die sind ja erwünscht.

Der EU-Stufenplan für das Verkaufsverbot von Glühlampen:
- ab September 2009: ab 100 Watt Energieeffizienzklasse C, andere: Energieeffizienzklasse E
- ab September 2010: ab 75 Watt Energieeffizienzklasse C, andere: Energieeffizienzklasse E
- ab September 2011: ab 60 Watt Energieeffizienzklasse C, andere: Energieeffizienzklasse E
- ab September 2012: Energieeffizienzklasse C für alle

Das Verbot kann und darf nicht nur umwelt- und energiepolitisch, sondern muss auch gesundheitspolitisch gesehen werden. Das gute Licht ist Leben, hingegen schlechtes Licht krank machen kann (schwer krank sogar). Bei genauer Betrachtung der Ökobilanz, ist es noch keinesfalls bewiesen, dass die s.g. Energiesparlampe ihren Namen zu Recht trägt. Sogar der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer (Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimaforschung und Autor des Klimaberichts des Weltklimarats IPCC) hält das Verbot von Glühbirnen für “Unfug”!

Sie können etwas tun, nehmen Sie an der Petition “PRO GLÜHBIRNEN” teil und sagen Sie “JA zur Glühbirne” !
Link: http://www.gopetition.com/petitions/pro-gluhbirnen.html

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Download des Artikels aus LICHT Heft 11/12 2007: “Glühlampenlicht und Gesundheit”
Link: http://www.lichtbiologie.de/LICHT%20Vollversion.pdf

Download PRO GLÜHLAMPE als PDF (ca. 1,2 MB)
Link: http://www.lichtbiologie.de/gluehlampe.pdf

Download PRO GLÜHLAMPE als interaktive Quicktime-Präsentation MOV (ca. 6 MB)
Link: http://www.lichtbiologie.de/Downloads/gluehlampe.mov

Energiespar-Licht kann krank machen!
Link: http://www.zeitenschrift.com/magazin/62_blaues_quecksilberlicht.ihtml
 
Achtung Energiesparlampen!
Link: http://www.initiative.cc/Artikel/2007_11_27_energiesparlampen.htm

SWR-Themenseite zur Glühlampe
Link: http://www.wissen.swr.de/warum/gluehlampe/themenseiten/t1/s1.html

Wofür Haushalte Strom verbrauchen
Link: http://www.verivox.de/News/ArticleDetails.asp?aid=3789

Klimaforscher hält Verbot von Glühbirnen für “Unfug”
Link: http://www.verivox.de/News/articledetails.asp?aid=18287

Birne vom Aussterben bedroht
Link: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24746/1.html

Glühlampe – Wikipedia
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChlampe

Kompaktleuchtstofflampe – Wikipedia
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe

Artikel von Reinhold Sorms: Licht ist Leben
Link: http://www.dutschke-leuchten.com/sorms.html

Quellen:
http://www.lichtbiologie.de/page9/page9.html
http://www.lichtbiologie.de/page9/page17/page17.html
http://www.gopetition.com/petitions/pro-gluhbirnen.html
http://www.verivox.de/nachrichten/klimaforscher-haelt-verbot-von-gluehbirnen-fuer-unfug-17648.aspx
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24746/1.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChlampe

Einfluss von Kunstlicht auf unser Hormonsystem

Ein sehr interessanter Artikel von Alexander Wunsch, Arzt aus Heidelberg.

Einfluss von Kunstlicht auf unser Hormonsystem

von Alexander Wunsch

Durch das so genannte Glühlampenverbot der EU ist das Thema Licht in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Dabei spielen nicht nur Klimaschutz-Aspekte eine wichtige Rolle, sondern auch die möglichen Konsequenzen für die Gesundheit.

Licht wirkt über Augen und Haut auf den Organismus ein. Während die verschiedenen Effekte von Sonnenlicht über die Haut von einem weiten Spektralbereich hervorgerufen werden, der sich vom kurzwelligen Ultraviolett bis in den langwelligen Infrarotbereich hinein erstreckt, kann das Auge nur die optische Strahlung verarbeiten, die zwischen 400 und 700 nm liegt. Die Augen können entwicklungsgeschichtlich als Ausstülpungen des Zwischenhirns verstanden werden und stehen daher in einem direkten Nervenfaser-Kontakt mit dieser zentralen Schaltstelle des Vegetativums, in der humorale und neuronale Signale koordiniert werden.

Bis vor etwa 10 Jahren ging man davon aus, dass der retino-hypothalamische Trakt, also die Nervenverbindung zwischen Netzhaut und Zwischenhirn, nur für die Weiterleitung von Helligkeits-Signalen verantwortlich ist, wobei die Lichtsignale nicht von den Sehzellen der Netzhaut, sondern von Ganglienzellen aufgenommen und in das Zwischenhirn weitergeleitet werden. Genaue Untersuchungen der Ganglienzell-Schicht brachten jedoch vor kurzem die Erkenntnis, dass etwa 5% der Ganglienzellen über ein spezielles Pigment verfügen, das Melanopsin, was sie für den Spektralbereich um 460 nm (= blau) besonders empfänglich macht.

Je höher der Blaugehalt von Licht ist, desto stärkere Signale werden von der Ganglienzellschicht der Netzhaut in die Zwischenhirn-Kerne geleitet, wobei die erste und wichtigste Schaltstation der Nucleus suprachiasmaticus (SCN) darstellt, in dem die Innere Uhr gelegen ist. Von dort ziehen Faserverbindungen zur Hypophyse, zur Zirbeldrüse, aber auch über sympathische Nervenbahnen zu inneren Organen wie Leber, Nieren und Herz. Hypophyse und Zirbeldrüse bilden ein antagonistisches System, das für die koordinierte Steuerung vegetativer Funktionen, z.B. im Zusammenhang mit circadianer Rhythmik, verantwortlich ist.

Energiesparlampen, die die Glühlampe ersetzen sollen, strahlen grundsätzlich einen erhöhten Blauanteil ab und beeinflussen dadurch das Hormonsystem wesentlich stärker als die Glühlampe. Dies hat besonders in der Nacht gravierende Folgen, denn dadurch wird die Bildung des Schlafhormons Melatonin unterdrückt. Melatonin synchronisiert die chronobiologischen Rhythmen und steuert Regenerationsprozesse auf Organ- und Zellebene. Neueste Forschungen legen den Verdacht nahe, dass niedrige Melatoninkonzentrationen während der Nacht das Risiko für bestimmte hormonabhängige Krebserkrankungen wie z.B. Brust- und Prostatakrebs erhöhen.

Während des Tages hingegen werden durch blauhaltiges Licht vermehrt Stresshormone wie Cortisol ausgeschüttet, wodurch z.B. die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems herabgesetzt wird. Daher ist der richtige Umgang mit Kunstlicht eine wichtige präventive Maßnahme und ein neuer Aspekt bei der Behandlung von hormonabhängigen Krebserkrankungen. Gerade betroffene Menschen sollten das Licht von Energiesparlampen und Flachbildschirmen meiden und gegebenenfalls durch Verwendung geeigneter Filterbrillen in den Abendstunden ihr Hormonsystem vor unerwünschter Beeinflussung schützen.

Geeignete Filterbrillen und CLiP-ONs für Brillenträger erhalten Sie hier …

Vielen Dank an Alexander Wunsch für die freundliche Genehmigung!

Quelle: Alexander Wunsch, Arzt aus Heidelberg

Farb-Spektrum TFT-Bildschirm

Das Computermonitor nicht so harmlos sind und neue wissenschaftliche Untersuchungen vor den unsichtbaren Gefahren warnen, konnten Sie bereits in der Presse lesen.

Machen Sie sich selbst ein Bild:

Farb-Spektrum Halogenlicht

Farb-Spektrum Halogenlicht

Hier können Sie wunderbar die gleichmäßige Verteilung der Farben im Lichtspektrum der Halogenlampe erkennen.
Farb-Spektrum der Hintergrundbeleuchtung TFT-Bildschirm

Farb-Spektrum der Hintergrundbeleuchtung TFT-Bildschirm

Die farbigen Streifen (fotografiert durch ein Taschenspektroskop) zeigen das Farb-Spektrum eines TFT-Bildschirms, der Kaltkathodenröhren als Hintergrundbeleuchtung hat.

Verteilungskurve Energiesparlampe mit 6500 K

Verteilungskurve Energiesparlampe mit 6500 K

Zum Vergleich ist hier die spektrale Verteilungskurve (graue Linie) einer Energiesparlampe mit 6500 K korrelierter Farbtemperatur überlagert dargestellt. Der hohe Blauanteil, sowie die scharfe Zacke bei 436 nm sind deutlicht zu erkennen.

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