Was ist eigentlich Blaulicht?tageslicht

Das natürliche Tageslicht ist aus einem nahezu kontinuierlichen Spektrum aufgebaut, in dem alle Farben vorkommen. Hier sehen Sie eine Spektralmessung von Tageslicht im Winter bei bewölktem Himmel. Die verschiedenen Farben entsprechen verschiedenen Wellenlängen, am linken Ende des (sichtbaren) Spektrums befinden sich die kurzwelligen Frequenzen mit blauem und violettem Licht. (UV-Licht ist noch kurzwelliger und kann mit dem Auge nicht mehr wahrgenommen werden).

Diesen Bereich, mit Wellenlängen bis ca. 500 nm (Nanometer), bezeichnet man als Blaulicht.

Kurzwelliges Licht hat eine stark oxidierende Wirkung, und kann durch die Bildung von freien Sauerstoffradikalen Zellschäden verursachen. Die Tatsache, dass UV-Licht der Haut und den Augen schaden kann, ist schon lange bekannt; deshalb müssen zum Beispiel Sonnenbrillen mit 100% UV-Schutz ausgestattet sein. Blaulichtschutz ist jedoch bisher ein unterschätzter Parameter.

Immer mehr der in jüngerer Zeit veröffentlichen Studien zeigen die potentielle Gefährlichkeit von kurzwelligem Licht im sichtbaren Bereich*. Nicht nur, dass es eine ähnlich oxidative Wirkung hat wie UV Licht, es dringt auch weiter ins Auge vor! Während UV-Licht vor allem die Augenlinse schädigt, wo es stark absorbiert wird, trifft Blaulicht ungehindert auf die Netzhaut und kann dort die Seh- und Pigmentzellen nachhaltig schädigen.

Warum ist das Thema so aktuell?

Während im natürlichen Tageslicht die schädliche Wirkung des Blauanteils weitgehend von den regenerativ wirkenden Rot- und Infrarotstrahlungen ausgeglichen wird, umgeben wir uns immer mehr mit Lichtquellen, die nicht nur verstärkt Blau abstrahlen, sondern denen auch noch die regenerierenden Rotanteile fehlen.

Besonders gravierend ist das bei Flachbildschirmen und Fernsehern, die meist mit LED Technologie hinterleuchtet werden und in die wir oft stundenlang blicken. Hier sehen Sie das Spektrum eines handelsüblichen Flachbildschirms.

LED flat screen1

Im Blaubereich ist ein deutlicher „Peak“ zu sehen, eine Energiespitze, wie sie so im natürlichen Licht niemals vorkommt. Ausserdem weist dieses Spektrum kaum Rotanteile auf. Licht mit einem hohen Anteil an kurzwelliger Blaustrahlung kann oxidativen Stress im Auge erzeugen, der langfristig  Erkrankungen wie Makuladegeneration begünstigt. Darüber hinaus kann kurzwelliges Licht auch den Hormonhaushalt stören, was die Entstehung von chronischen Krankheiten begünstigen kann. Viele Menschen klagen außerdem auch über kurzfristige Phänomene bei der Bildschirmarbeit, wie tränende, brennende und rote Augen, Kopfschmerzen und Augenflimmern.

Mit unseren bluelightprotect Produkten bieten wir Ihnen eine einfache und sichere Möglichkeit, sich vor aggressiven Blauanteilen im Licht zu schützen. Als Computerbrille oder Bildschirmbrille eingesetzt, können unsere Brillen dazu beitragen, Augen und Hormonhaushalt zu schützen.

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*einige der Studien sind hier verlinkt